
Kronen Zeitung
FANS UND STADION TOP
Aufsteiger Austria Lustenau im „Krone“-Ligacheck
Das Aufatmen war bei Austria Lustenau groß, als vergangenen Donnerstag der Wiederaufstieg in die Bundesliga gelungen war. Doch ist man beim Rückkehrer gerüstet für das anstehende Abenteuer? Die „Krone“ hat sich den Status Quo der Grün-Weißen aus dem Westen genauer angesehen.
Die Lustenauer Austria ist nach zwei Jahren zurück in der Beletage des österreichischen Fußballs. In vielen Bereichen ist der Klub aus dem Ländle tatsächlich schon ligareif, in einigen Punkten muss jedoch noch an den Stellschrauben gedreht werden.
Stadion: Die Sun Minimeal-Arena ist ein Schmuckkästchen und kann sich auch in der Bundesliga und im TV absolut sehen lassen. Ebenso ist Lustenau beim Ticket-System top aufgestellt. Tages- und Saisonkarten können direkt am iPhone oder auf der Apple Watch in der Wallet gespeichert und am Stadioneingang kontaktlos genutzt werden.
Austria-Dorf: Egal ob Sieg oder Niederlage. Hier ist bis weit nach Spielende immer viel los.
Geschäftsstelle: Sechs Angestellte sind für die verschiedensten Bereiche zuständig. Hinzu kommt noch Bernd Bösch, der auch als Pensionist täglich ehrenamtlich mitarbeitet und viel Knowhow einbringt.
Social Media/Presse: Relevante Informationen, Ankündigungen, Spieltagsberichte, Aussendungen erscheinen prompt auf der eigenen Website bzw. in den Social-Media-Kanälen. Da wird ganze Arbeit geleistet.
Fans: Auf die Austria-Anhänger ist Verlass. Sie stehen in jeder Situation hinter ihrem Team. Rund 2000 Dauerkarten wurden in der Zweiten Liga verkauft, nach dem Aufstieg sollten es – laut Vorstandssprecher Christoph Wirnsperger – rund 3500 werden.
Trainer: Mit der Verlängerung des Vertrages von Markus Mader wurde die Trainerfrage rasch geklärt. Das erleichtert nun natürlich auch die sportliche Planung.
Mannschaft: Naturgemäß noch die größte Baustelle. Hier bleibt abzuwarten, was in den nächsten Wochen in Sachen Transfers passiert. Da die Kooperation mit Clermont offiziell beendet wurde und auch Core Sports Capital seine Anteile an den Verein zurückgab, entsteht eine Lücke beim Scouting.
Budget/Sponsoren: Auch hier gibt es noch viel Luft nach oben. So fehlt etwa ein Hauptsponsor. Möglicherweise steigt jedoch das Unternehmen Sun Minimeal des Lustenauers Wolfgang Grabher als Geldgeber ein.
VIP-Bereich: Hier sind andere Klubs um Längen voraus. Derzeit gibt es lediglich sieben Logen. Für einen weiteren Ausbau fehlt derzeit das Geld bzw. auch die personellen Ressourcen für die persönliche Betreuung der VIP-Gäste.
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