
Kronen Zeitung
NACH KLASSENERHALT
„Das wäre einer der größten Skandale überhaupt“
Vom Südstädter „Buhmann“ zum Wolfsberger Helden. Oder: Vom geplatzten Aufstiegstraum zum sensationellen Klassenerhalt. Thomas Silberberger spielte das Trainer-„Game“ im Frühjahr quasi durch, durchlebte 2026 alle Auf- und Abs.
Eine Rückblende: Weil der Aufstieg mit der Admira in weite Ferne rückte, bot der Tiroler, der mit den Fans in der Südstadt nie richtig warm geworden war, seinen Rücktritt an. Wenige Wochen später dockte der 52-Jährige bei Nachzügler WAC an. Der Traum von der Rückkehr in die Bundesliga wurde doch Realität. Und steinig. In den ersten drei Partien schoss man kein Tor, holte nur zwei Punkte.
„Die schwierigste Aufgabe meiner Trainerkarriere“
Ehe er den totgeglaubten Patienten zum Leben erweckte, nach drei Siegen in Folge der Klassenerhalt fixiert wurde. „Ein unfassbarer Druck, das war die schwierigste Aufgabe in meiner Trainerkarriere“, so Silberberger. „Ich hatte kaum Zeit, um das Schiff vor dem Sinken zu bewahren. Wir haben Dinge klar angesprochen und Gott sei Dank den Turnaround geschafft.“
Vertragsverlängerung nach Klassenerhalt
Der ausgiebig gefeiert wurde. Gemeinsam mit der Mannschaft ging’s quasi volley nach Mallorca . „Das wurde alles sehr spontan geplant, hat sich die Mannschaft verdient.“ Des Trainers Lohn war die „Option“. Aufgrund des geschafften Klassenerhalts verlängerte sich sein Vertrag um zwei Jahre.
Kein Tipp von „Don Didi“
Silberberger wohnt in Wolfsberg – Achtung – im Hotel Silberberg! Wo er die alte Wohnung von Vorgänger Kühbauer bezog. „Didi hat leider keine Taktikhinweise hinterlassen.“ War auch nicht nötig. „Ich bin aber nun froh, wenn es am Mittwoch mit dem Training weitergeht. Ich bin der einzige Trainer, der in dieser Saison mit zwei Vereinen insgesamt nur vier Pleiten kassierte, das darf so bleiben“, schielt er beim Abschluss gegen „Ex“ WSG Tirol auf den Platz im Europacup-Play-off.
„Wird kein Nachtreten geben“
Während es beim Saisonfinale der Admira gegen den FAC um „Heidelbeeren“ geht. „Es steht mir nicht zu, dass noch zu beurteilen“, meint „Silbi“. „Wir sind im Guten auseinander gegangen. Ich habe die Zeit aufgearbeitet, es wird von mir kein Nachtreten geben.“
Dafür einen Aufstiegstipp? „Lustenau lässt sich das mit der Heimstärke wahrscheinlich nicht mehr nehmen. Aber über allem schwebt die Causa Stripfing“, knurrt der Trainer. „Eigentlich wäre ja der SKN vorne. Entscheiden diese aberkannten Punkte, wäre das einer der größten Skandale überhaupt!“
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