
Kronen Zeitung
ÖFB-CUP IM TICKER
SV Ried gegen den SK Rapid – ab 17.30 Uhr LIVE
Viertelfinale im ÖFB-Cup! Die SV Ried empfängt den SK Rapid, wir berichten ab 17.30 Uhr live – siehe Ticker unten.
Hier der Liveticker:
Rapids Cup-Trip zu Ried ist mit großen Hoffnungen verbunden. Der Halbfinalaufstieg ist das eine, der Reset unter Neo-Coach Johannes Hoff Thorup das andere. „Neun sieglose Spiele haben natürlich einen Effekt“, gestand der Däne, zeigte sich vor dem Duell aber zuversichtlich. „Die Spieler sind mehr als bereit“, stellte Thorup klar. Ried und Trainer Maximilian Senft warten freilich mit breiter Brust: „Wir werden uns sicher nicht verstecken.“
Rapid will nach einem wenig erfreulichen Herbst, der das Aus von Coach Peter Stöger sowie Interimstrainer Stefan Kulovits brachte, im Cup-Viertelfinale zurück auf die Siegerstraße. Der letzte volle Erfolg ist drei Monate alt und gelang Anfang November gegen Sturm Graz (2:1). Danach folgten neun Pflichtspiele, in denen die Grün-Weißen sechsmal verloren und dreimal remisierten. Darunter war auch eine historische 1:2-Heimpleite am Nikolotag gegen die Rieder. Für die Wikinger hingegen war es einer von drei Siegen in den letzten drei Partien des alten Jahres.
Allem grün-weißen Optimismus zum Trotz sieht Thorup nach dreiwöchiger Vorbereitung sich und die Mannschaft noch am Anfang. „Es ist ein erster Test in der Saison. Die Spieler brauchen Zeit, um Dinge zu 100 Prozent umzusetzen. Sie haben in den ersten Spielen ein Gefühl dafür bekommen, was ich will.“ Und das sei nicht zuletzt eines: „Jegliche Situation soll positiv gesehen werden. Man kann eine Standardsituation von Ried auch als Möglichkeit sehen, dass wir etwas kreieren, als potenzielle Chance für einen Konter und ein Tor für uns.“
Wurmbrand steht zur Verfügung
Verzichten muss Thorup auf Petter Dahl, Claudy Mbuyi und Louis Schaub, Ercan Kara könnte in Mbuyis Mittelstürmer-Rolle schlüpfen. Nikolaus Wurmbrand steht grundsätzlich zur Verfügung, werde aber sicher nicht über die volle Spielzeit im Einsatz sein, wie Thorup erklärte. Der ehemalige Trainer von Norwich City zeigte sich nicht als Freund großer Rotationen. „In Zukunft wird es maximal ein bis zwei Änderungen von Spiel zu Spiel geben“, gab der 26-Jährige an.
Während Rapid zuletzt 1995 den Cup-Titel holte, schlugen die Rieder 1998 und 2011 sogar zweimal zu. Ob der Bundesliga-Aufsteiger dazu heuer auch in der Lage ist, bleibt abzuwarten. Der bisherige Saisonverlauf ist zumindest kein Kontraindikator, in der Tabelle liegt man als Sechster einen Platz vor Rapid. Senft will „alles daran setzen (...), für einen denkwürdigen Abend“ zu sorgen. „Natürlich sind wir uns bewusst, dass wir mit Rapid eine Mannschaft mit enormer individueller Klasse vor der Brust haben, wissen mittlerweile aber auch, was wir draufhaben.“
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