
Kronen Zeitung
EX-PROFI WINDBICHLER:
„Ich hatte den Drang, etwas zurückzugeben“
Ex-Austrianer Richard Windbichler war als Fußball-Profi auf der ganzen Welt unterwegs. Der 34-Jährige greift nun seinem Jugendklub Scheiblingkirchen unter die Arme. Mit Podcast-Kollege und Kiel-Legionär Stefan Schwab sammelte er bei einem Charity-Event 6000 Euro für den guten Zweck.
Australien, Südkorea, China, Dänemark, USA – Richard Windbichler war als aktiver Fußballer ein echter Weltenbummler, stand gleich auf vier Kontinenten unter Vertrag. „Ich hatte die Abenteuerlust immer in mir. Irgendwann hab ich mich während meiner Laufbahn gegen das große Geld und für das Reisen entschieden“, erzählt der 34-Jährige. „Ich wollte einfach so viel mitnehmen, wie möglich.“
„Drang, etwas zurückzugeben“
Ehe er im Vorjahr seine Schuhe an den Nagel hing – und tatsächlich heimkehrte. Der Ex-Abwehrspieler dockte ja bei Landesligist Scheiblingkirchen als Talentförderer an, greift seinem Jugendklub unter die Arme. Für Windbichler, der gerade die B-Lizenz-Ausbildung absolviert, ist es der erste Schritt in Richtung Trainerbusiness. „Ich hatte zuletzt vermehrt den Drang, etwas zurückzugeben, zu helfen. Vor allem meiner Familie und all jenen Leuten, die mich auf meinem Weg als Fußballer gefördert haben.“
Ein Karriereweg, der auch steinig – oder lang war. „Richie“ blickt grinsend zurück: „Als ich damals während der Pandemie in China unterschrieb, verschob sich der Flug von Shanghai nach Chengdu ständig. Deswegen holte mich ein Taxifahrer ab.“ 2000 Kilometer und 23 Stunden später war er auch „schon“ am Ziel. „Die 30 Tage Quarantäne rund um den Trip waren auch speziell. Du kannst aber nur etwas erzählen, wenn du auch was erlebt hast.“
In China erlebte er einiges und erfüllte sich einen Traum. „Ich wollte immer einmal vor 50.000 Zuschauern spielen“, so der Ex-Austrianer, der im „Reich der Mitte“ Publikumsliebling war. „Die Anhänger hatten eigene Fahnen und Plakate von mir. Ich hab mich dort in die Community eingebracht, das waren sie von den Legionären nicht gewöhnt.“ Bei seiner prägendsten Station will sich Windbichler, der in Südkorea mit Ulsan den Cup gewann, aber nicht festlegen. „Weil’s so viele gab!“
Seine Abenteuer lässt er auch im Podcast „Play 2 Grow“ mit Kiel-Legionär und „Spezi“ Stefan Schwab Revue passieren. Beide kennen einander seit gemeinsamen Admira-Zeiten. Windbichler nickt: „Als ich bei der Austria war und er bei Rapid flachte der Kontakt etwas ab. Wir ergänzen uns aber richtig gut, wollen den Leuten mit unseren Geschichten einen Mehrwert geben.“ Gesagt, getan. „Wir haben mit unseren Hörern zuletzt ein Charity-Padeltennis-Turnier veranstaltet, insgesamt 6000 Euro für den guten Zweck eingespielt. Ein sehr cooles Event, das werden wir mit Sicherheit wiederholen.“
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Bild: Richard Windbichler
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