
Kronen Zeitung
ABRECHNUNG MIT REAL
Ex-Madrilene: „Man hat sich Vinicius ausgeliefert“
Santiago Canizares, ehemaliger Torhüter von Real Madrid, hat den Umgang seines Ex-Klubs in Bezug auf Vinicius Junior scharf kritisiert. Nicht zuletzt deshalb stecke der Verein aktuell in der Krise, so der 56-Jährige.
Besonders die Entscheidung, bei der Ballon-d‘Or-Gala 2024 aus Protest nicht nach Paris zu reisen, habe weitreichende Folgen gehabt. Vinicius Junior fühlte sich damals um die Auszeichnung zum Weltfußballer betrogen. Während Manchester Citys Rodri die Trophäe abstaubte, ging der Brasilianer leer aus.
„Man hat sich Vinicius ausgeliefert an dem Tag 2024, als Florentino Perez (Reals Klub-Präsident, Anm.) entschied, keine Delegation zur Ballon-d’Or-Gala nach Paris zu schicken, weil Vinicius nicht gewonnen hatte. Dass Mannschaft und Trainer ausgezeichnet wurden, war Perez egal“, nahm sich Canizares gegenüber dem „Kicker“ kein Blatt vor den Mund.
„Mehr Egos, mehr Hahnenkämpfe“
„Die Außenwirkung war fatal, marketingtechnisch, organisatorisch war das ein Riesenfehler. Man stellte die Interessen von Vinicius über die des Vereins, das war eine ganz, ganz schlechte Entscheidung. Seitdem ist im Klub der Zusammenhalt nicht wie früher, es gibt mehr Egos, mehr Hahnenkämpfe, mehr Uneinigkeit“, so der Champions-League-Sieger von 1998 weiter.
Spanischen Medienberichten zufolge sollen Unstimmigkeiten in der Kabine für Xabi Alonsos Entlassung als Trainer der „Königlichen“ gesorgt haben. Bei all den Nebengeräuschen sei das Sportliche auch nach Canizares‘ Einschätzung immer mehr in den Hintergrund gerutscht. Die Folge: In der spanischen Meisterschaft fehlen den Madrilenen vier Punkte auf den Erzrivalen FC Barcelona, in der Copa del Rey flogen die Hauptstädter gegen den Zweitligisten Albacete raus ...
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Bild: AFP/JAVIER SORIANO / AFP









